IDC Studie Mobile Security in Deutschland 2017

Apr 6, 2017 | 0 Kommentare

Das Thema Datensicherheit – und dabei besonders die Einbindung mobiler Endgeräte – ist für die meisten Unternehmen zurzeit ein heißes Thema. Drei Viertel der von IDC befragten Organisationen bereiten sich derzeit auf die neuen EU-Datenschutzvorgaben vor, denn im Vergleich zu 2015 hat sich die Sicherheitslage nochmals verschärft, so das Fazit der Befragung.

65 Prozent der befragten Unternehmen berichten von Angriffen auf mobile Endgeräte. Gegenüber 2015 ist das ein Anstieg um 8 Prozent. Dabei ist die Dunkelziffer an unentdeckten Vorfällen nicht einmal berücksichtigt. Eine konsequente Mobile Security Strategie gehört laut IDC daher heute zu den Kernelementen jeder IT Security Architektur.

Unternehmensführungen sollten sich nicht von Investitionskosten für Mobile-Security-Lösungen abschrecken lassen, denn nicht zu handeln kann zu verheerenden Konsequenzen führen: Strafzahlungen, Anwaltskosten, der Personaleinsatz sowie Geschäftsverluste treiben Folgekosten durch Sicherheitsbrüche in die Höhe. Denn Sicherheitsvorfälle bleiben oftmals hartnäckig im Gedächtnis und verursachen so einen langfristigen Schaden für das Geschäft.

Von den Anwendern selbst droht dabei nach Meinung von 52 Prozent der IT-Verantwortlichen eine größere Gefahr als von Cyber-Kriminellen. IDC ist davon überzeugt, dass das bloße Aufstellen von Richtlinien oder Verboten zu kurz greift und die Anwender nicht erreicht. Aus Sicht der befragten Organisationen sind Einschränkung des Datenzugriffs, angepasste Sicherheits-Policies und klar geregelte Verantwortlichkeiten die wirksamsten Maßnahmen, um DSGVO-konform zu handeln sowie die Kontrolle und Transparenz über die Verwendung von Firmeninformationen zu erhöhen.

Die neue EU-Datenschutzverordnung erfordert durch das „Data Protection by Design and by Default“-Prinzip ein deutlich proaktiveres Handeln von Unternehmen. Diese sollte bereits bei der Entstehung von personenbezogenen Daten ansetzten und darauf basierend geeignete Prozesse und Technologien implementieren.

SECUDE hat für alle sicherheitsrelevanten Daten im SAP-Umfeld intelligente Lösungen entwickelt, die dieser Problematik Rechnung tragen. Sie klassifizieren Informationen bei der Entstehung und sorgen dafür, dass besonders sensible Daten nicht in ungesicherte Kanäle übertragen werden können.

 

*Weitere Informationen zu diesem Thema gibt ein aktueller Artikel bei Security Insider sowie die Zusammenfassung der IDC-Studie.